Fahrzeugtechnik
Wie in der gesamten Branche, stehen auch bei den einzelnen Bauteilen in der Fahrzeugtechnik zwei Attribute im Vordergrund: Ressourceneffizienz und die Minimierung des Schadstoffausstoßes. Möglich wird das unter anderem durch Gewichtseinsparungen – die auch dank einer hochwertigen Oberflächentechnik erzielt werden können. So kann der Produzent eines Bauteils bei der Materialwahl und -stärke darauf vertrauen, dass die Oberfläche von Aurolia für die gewünschte Korrosions- und Verschleißfestigkeit sorgt.
Was wir für Sie tun können
Aurolia bearbeitet vor allem Fahrwerks- und Antriebskomponenten – und das für diverse namhafte Hersteller der Fahrzeugindustrie. Hier kommt unser spezielles Harteloxal-Verfahren zum Einsatz. So können wir Aluminium-Bauteile vor Korrosion schützen und eine hohe Verschleißfestigkeit erreichen. Ein besonderes Einsatzgebiet unserer Oberflächentechnik ist der Motorsport. Aurolia Oberflächen finden sich beispielsweise in der Formel 1, dem WRC, der DTM und der Formula Student Electric wieder. Die Rennserie, in denen studentische Teams aus aller Welt mit rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen gegeneinander antreten, liegt uns besonders am Herzen. Aufgrund des Gewichts der Akkus, spielen hier Gewichtseinsparungen eine zentrale Rolle. Und wir freuen uns, die Studierenden und damit auch auch die Weiterentwicklung der Elektromobilität zu unterstützen.

FAQ
Fahrzeugtechnik & Oberflächenbeschichtung
bei Aurolia
Warum ist Oberflächentechnik in der Fahrzeugtechnik so wichtig?
Weil Bauteile nicht nur leicht, sondern gleichzeitig korrosions- und verschleißfest sein müssen. Hochwertige Oberflächen ermöglichen es, Material und Gewicht einzusparen – ohne Kompromisse bei der Haltbarkeit oder Sicherheit.
Welche Rolle spielt die Oberflächenbeschichtung bei der Ressourceneffizienz?
Durch den gezielten Einsatz von Oberflächentechnik können leichtere Materialien wie Aluminium verwendet und in geringerer Stärke verarbeitet werden – bei gleichzeitigem Schutz gegen Korrosion und Verschleiß. Das spart Rohstoffe und reduziert den Schadstoffausstoß durch Gewichtsreduktion.
Welche Komponenten beschichtet Aurolia?
Aurolia ist spezialisiert auf die Bearbeitung von Fahrwerks- und Antriebskomponenten – für namhafte Hersteller der Fahrzeugindustrie. Diese Bauteile werden oft extremen Belastungen ausgesetzt und erfordern höchste Oberflächenqualität.
Welches Verfahren wird verwendet?
Zum Einsatz kommt vor allem das Harteloxal-Verfahren. Es bietet Aluminiumbauteilen einen extrem harten, verschleißfesten und korrosionsbeständigen Oberflächenschutz – ideal für die Fahrzeugtechnik.
Wo kommen Aurolia-Oberflächen im Motorsport zum Einsatz?
Unsere beschichteten Bauteile finden sich in der Formel 1, WRC, DTM und Formula Student Electric. Gerade im elektrifizierten Rennsport ist Leichtbau entscheidend, um das Gewicht der Akkus auszugleichen – hier leisten unsere Oberflächen einen echten Beitrag zur Performance.
Unterstützt Aurolia auch den Nachwuchs im Fahrzeugbau?
Ja! Besonders stolz sind wir auf unsere Unterstützung für studentische Teams der Formula Student Electric. Mit unserer Technik helfen wir, innovative Projekte und die Zukunft der Elektromobilität voranzubringen.
Welche Fahrzeugteile werden bei einem PKW üblicherweise eloxiert?
Im PKW-Bereich wird das Eloxal-Verfahren primär eingesetzt, um hochwertige Designakzente zu setzen und exponierte Bauteile effektiv vor Umwelteinflüssen zu schützen. Die Anwendung erstreckt sich über verschiedene Bereiche des Fahrzeugs:
- Exterieur & Design: Hierzu gehören vor allem optisch prägende Elemente wie Zierleisten, Fensterrahmen, Dachrelinge, Trittbretter und Spiegelgehäuse. Die Eloxalschicht sorgt hier für dauerhaften Glanz oder matte Akzente sowie Korrosionsbeständigkeit.
- Fahrwerk & Felgen: Leichtmetallfelgen werden häufig matt oder farbig eloxiert. Zudem finden sich eloxierte Oberflächen bei Radnaben und speziellen Fahrwerkskomponenten, um die ungefederten Massen zu reduzieren und gleichzeitig die Langlebigkeit zu erhöhen.
- Karosserie: Neben dekorativen Zwecken können auch tragende Strukturen oder ganze Karosserieteile aus Aluminium eloxiert oder passiviert werden, um eine optimale Haftgrundlage für Lacke zu schaffen oder den strukturellen Korrosionsschutz zu gewährleisten.
- Interieur: Im Innenraum wird das Verfahren für haptisch und optisch hochwertige Details genutzt, wie beispielsweise Türgriffe, Schaltereinfassungen und Dekorleisten im Cockpit.
Durch die Produktion spezialisierter Aluminiumprofile lässt sich eine Vielzahl dieser Komponenten präzise und widerstandsfähig fertigen.
Welche Bauteile werden bei Motorrädern üblicherweise eloxiert?
Bei Motorrädern ist das Eloxieren besonders verbreitet, um Bauteile mechanisch zu härten, vor Korrosion zu schützen und gleichzeitig individuelle farbliche Akzente zu setzen. Typische Einsatzbereiche sind:
- Motor- & Getriebeteile: Öleinfülldeckel, Ölfilterdeckel, Kupplungsdeckel, Generatordeckel sowie Wasserpumpendeckel profitieren von erhöhter Oberflächenhärte und Beständigkeit.
- Fahrwerk & Bremsen: Federgabel-Tauchrohre, Fahrwerkseinsteller (z. B. Preload-Adjuster), Brems- und Kupplungspumpendeckel sowie Verschlüsse von Hydraulikflüssigkeitsbehältern werden häufig eloxiert.
- Bedienelemente: CNC-gefräste Brems- und Kupplungshebel, Lenkergewichte, Fußrasten, Bremspedalauflagen und Schalthebel kombinieren Funktionalität mit individueller Optik.
- Kleinteile & Zubehör: Ventilkappen, Schrauben (z. B. für Generatordeckel) sowie Befestigungsadapter (Bobbins) werden oft farbig eloxiert, um Details hervorzuheben und zusätzlichen Schutz zu bieten.
Das Eloxal-Verfahren ermöglicht hier eine ideale Kombination aus technischer Verbesserung und individueller Gestaltung.
Welche Teile werden bei Nutzfahrzeugen eloxiert?
Bei Nutzfahrzeugen steht die technische Funktionalität im Vordergrund. Das Eloxieren schützt Aluminiumbauteile vor extremer Witterung, Streusalz und mechanischem Abrieb, was die Lebensdauer der Fahrzeuge erheblich verlängert. Typische Anwendungen sind:
- Aufbauten & Konstruktion: Ladebordwände, Pritschenprofile und Rahmenteile von Anhängern werden häufig eloxiert. Die harte Oberfläche schützt die Profile vor Beschädigungen beim Beladen und verhindert die typische "Weißrostbildung" bei Aluminium.
- Zubehör & Anbauteile: Leitern, Halterungen für Stauboxen und Tankspannbänder bestehen oft aus eloxiertem Aluminium, um dauerhafte Stabilität und Korrosionsschutz im harten Arbeitseinsatz zu gewährleisten.
Durch die Eloxierung bleiben die Komponenten auch bei intensiver Nutzung wartungsarm und behalten über Jahre hinweg ihre strukturelle Integrität.
Welche Teile werden bei Fahrrädern und E-Bikes eloxiert?
Bei Fahrrädern und E-Bikes – insbesondere im hochwertigen Segment wie Mountainbikes und Rennrädern – sind viele Aluminiumkomponenten eloxiert. Das Verfahren sorgt für eine besonders kratzfeste Oberfläche, geringes Gewicht und eine hochwertige Optik.
- Antrieb: Tretkurbeln, Kettenblätter und Pedale werden häufig eloxiert, um Verschleißfestigkeit und Langlebigkeit zu erhöhen.
- Anbauteile: Lenker, Vorbauten, Sattelstützen und Sattelklemmen profitieren von der robusten, korrosionsbeständigen Oberfläche.
- Rahmen: Viele Aluminiumrahmen werden vollständig eloxiert statt lackiert. Das spart Gewicht und macht die Oberfläche besonders widerstandsfähig gegenüber Kratzern und Umwelteinflüssen.
Wichtig zu wissen:
Das Eloxal-Verfahren ist ausschließlich für Aluminium und dessen Legierungen geeignet. Andere Metalle wie Stahl erfordern alternative Oberflächenbehandlungen, beispielsweise Verzinken oder Verchromen.
